10 Tipps für mehr Erfolg im Beruf

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    Tipp 1: Sich selbst führen

    Hohes Arbeitsaufkommen und Zeitdruck können die Gesundheit massiv beeinträchtigen. Es entsteht innerer Stress. Die instinktiven Überlebensmechanismen „Fight“, „Flight“ und „Freeze“ übernehmen nun die Vorherrschaft über das Handeln. Bewusstes Wahrnehmen, Denken und Fühlen sind stark eingeschränkt und das Reiz-Reaktionsverhalten übernimmt die Kontrolle. Ein für die Situation angemessenes Verhalten ist kaum möglich.

    Nun gilt es, die Selbststeuerungsfähigkeit der eigenen Achtsamkeit zu stärken. Das kann gelingen, indem Sie sich eine Minute auf den eigenen Atem konzentrieren, ohne diesen beeinflussen zu wollen. Mithilfe solcher Achtsamkeitsübungen können Sie das Reiz-Reaktionsverhalten unterbrechen und durch bewusst gewähltes Verhalten ersetzen.

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    Tipp 2: Situationen ohne Vorurteile beurteilen

    Im Arbeitsleben ist man fortwährend damit beschäftigt, Prozesse, Anliegen von Vorgesetzten, Kollegen, Kunden etc. zu beurteilen. Oftmals bemerkt man dabei eigene Vorurteile nicht. Sympathie, Antipathie und andere Emotionen bestimmen das Denken.

    Durch ein In-Sich-Zurückziehen und Sich-Bewusstmachen der eigenen Bewusstseinsprozesse kann die Qualität der eigenen Beurteilungen deutlich gesteigert werden. Diese Fähigkeit zur Metakognition fördert das Hinterfragen von vermeintlichen Gewissheiten und steigert die Erkenntnisfähigkeit. Situationen können auf diese Weise sehr viel besser beurteilt werden.

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    Tipp 3: Bewusste Entscheidungen treffen

    Bei der Arbeit, wie auch im privaten Leben müssen fortwährend Entscheidungen getroffen werden, welche das weitere Geschehen bestimmen. Entscheidungen treffen wir häufig automatisch und somit nur halbbewusst oder gar unbewusst.

    Sehr hilfreich ist es, zu versuchen, das eigene Entscheidungsverhalten mal ganz bewusst wahrzunehmen. Auf diese Weise kann man Einseitigkeiten in den eigenen Entscheidungen bemerken und erhält die Chance, an diesen zu arbeiten.

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    Tipp 4: Dysfunktionale Kommunikationsprozesse stoppen

    Den Großteil der Arbeitszeit verbringen die Meisten mit Kommunikation. Sei es am Telefon, per E-Mail, in Meetings oder in Gesprächen. Wie gut die Qualität der Kommunikation ist, hängt davon ab, wie stark die eigene Präsenz, die Selbstwahrnehmung, die Prägnanz im Selbstausdruck, die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel und die Empathie dem Kommunikationspartner gegenüber ist.

    Der Verlauf von Konfliktsituationen hängt davon ab, ob sich dysfunktionale Kommunikationsprozesse stoppen und metakommunikative Klärungsprozesse einleiten lassen. Klären Sie im Vorfeld, ob sowohl bei Ihnen als auch beim Kommunikationspartner Konfliktlösungsbereitschaft besteht. Lassen Sie die andere Partei aussprechen und loten Sie Gemeinsamkeiten aus. Bleiben Sie dabei fair und gehen Sie Kompromisse ein. Machen Sie Lösungsvorschläge und planen den weiteren gemeinsamen Schritt zur Konfliktlösung. Ergänzen Sie dieses Vorgehen Übungen zur Achtsamkeit (s. Tip 1). So können Bewusstseinsfähigkeiten entwickelt werden, die es ermöglichen, dem anderen selbst in schwierigen Gesprächen und Konfliktsituationen auf der Ebene des Verstehens zu begegnen.

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    Tipp 5: Sich selbst reflektieren

    Aufgaben delegieren, Prozesse organisieren, Veränderungen begleiten, mit Stakeholdern kommunizieren – das sind wichtige Handlungsfelder, die täglich erledigt werden müssen. Die eigene Bewusstheit in den zugrunde liegenden Beurteilungs- und Entscheidungsprozessen bestimmen die Qualität und somit die Wirksamkeit dieser Maßnahmen. Darüber hinaus ist auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion wichtig. So kann man aus Fehlern lernen und sich für neue Gedanken und Handlungsansätze öffnen. Scheuen Sie sich daher nicht davor, echte Auseinandersetzungen mit sich selbst als Grundlage zu führen. Sie erfahren damit eine kontinuierliche Verbesserung des eigenen Handelns.

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    Tipp 6: Systemdynamiken ausbalancieren

    Versuchen Sie, auf die Prozesse zu fokussieren, die dem Handeln von Menschen in Organisationen zugrunde liegen. Dadurch entstehen persönliche Fähigkeiten zum Erkennen und Verändern von kulturellen Mustern in der eigenen Person, in der Kommunikation und in der ganzen Organisation.

    Durch die Fähigkeit zum Bewusstseins-Management wird ein systemisches Wahrnehmen, Denken und Handeln möglich, bei dem die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Organisation im Blick sind. Dadurch lernen Sie, mit sich selbst steuernden Regelkreisen, den Erwartungen unterschiedlicher Stakeholder und den Spannungsfeldern in der Organisation intelligent umzugehen.

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    Tipp 7: Zuhören

    Wenn du sprichst, wiederholst du nur was du schon weißt. Aber wenn du zuhörst, lernst du vielleicht etwas Neues.

    Dalai Lama

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    Tipp 8: Komfortzone verlassen

    Viele sind mit ihrem Arbeitsplatz unglücklich und versuchen die Verantwortung für ihre Situation auf andere zu schieben. Nur mit einem Perspektivwechsel kann es gelingen, etwas zu verändern. Erkennen Sie Ihre eigenen Ziele und entwickeln Sie ein Bewusstsein zur Selbstverantwortung. Starten Sie den Veränderungsprozess. Nur, wenn Sie etwas ändern, werden Sie zu mehr Zufriedenheit gelangen.

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    Tipp 9: Aus dem Hamsterrad steigen

    Nehmen Sie sich die Zeit, und befassen Sie sich mit Ihrer nächsten Zielsetzung. Definieren Sie das Ziel, erkennen Sie das Motiv dahinter und werden Sie zum Visionär des Ergebnisses. Überlegen Sie, welche Fähigkeiten zur Zielerreichung erforderlich sind und setzen Sie Meilensteine fest.

    Machen Sie die Feinplanung und bauen Sie diese in Ihrem Tagesablauf mit ein. Nun handeln Sie gemäß Ihrer Planung. Sobald Sie ein (Teil-) Ergebnis vorliegen haben, analysieren Sie es und machen Sie einen Soll-Ist-Vergleich. Prüfen Sie, welche Vorgehensweisen funktioniert haben und machen Sie mit diesen weiter.

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    Tipp 10: Mit eigenen Barrieren umgehen

    Durch mangelnde Konsequenz kann man schnell in gewohnte Muster zurückfallen. Aber auch Angst vor der eigenen Courage kann ein Grund für einen Rückschlag sein. Setzen Sie sich mit den Bedenken in Ihnen auseinander und werden Sie sich den eigenen Blockierern bewusst. Auf diese Weise lernen Sie immer besser abzuschätzen, ob Ihre Barrieren zu Recht existieren oder ob Sie diese überwinden sollten.