Dementia Care Mapping (DCM)

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Dementia Care Mapping

DCM Basic User

Neuer Termin 2017:

  • 14. – 15. September 2017 &  27. – 28. November 2017

Der Basis-Kurs hat eine eigenständige Gültigkeit, die Ausbildung muss nicht fortgesetzt werden. Für Anwenderinnen und Anwender, die sich tiefergehend mit der DCM-Methode beschäftigen möchten, wird die nächste Ausbildungsstufe (ADVANCED User) empfohlen.

Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen des Verfahrens vermittelt. Im Zentrum der sozialpsychologischen Theorie der Demenz steht Kitwoods These, dass die Themen und Probleme im Umfeld Demenz in der Interaktion und Kommunikation entstehen und von allen Beteiligten mitgeprägt werden. Ursachen und Gründe für ungünstige Umgangsweisen werden erläutert und das besondere menschliche und professionelle Anforderungsprofil für die Arbeit mit Menschen mit Demenz verdeutlicht. Die Theorie der Positiven Personenarbeit fasst zusammen, was Professionelle in Pflege und Betreuung tun können, um – trotz zunehmender neuropathologischer Behinderung – das Personsein zu erhalten.

Im zweiten Teil wird das Kodierungssystem (Datensammlung) mittels Vortrag, Gruppenübungen und Rollenspielen trainiert. Dabei spielt das System von Vorrangsregeln sowie die Idee der Degeneration eine wichtige Rolle. Einfache Formen der Datenbearbeitung beschließen den Tag. Am letzten Tag werden die Ebenen der Ereignisberichte (Personale Detraktionen und Positive Ereignisse) vorgestellt, eine Prüfung von 1 ½ Stunden abgenommen und abschließend die Rückmeldung der Daten an das Team in den Blick genommen.

Die DCM-Ausbildung ist in allen Ländern, in denen das Instrument angewendet wird, einheitlich gegliedert. Die Ausbildungsstruktur hat zum Ziel, den Umgang mit dem Instrument in komprimierter Form in vier Ausbildungstagen in einem Basis-Kurs (basic user) zu erlernen, um dann zeitnah praktische Erfahrungen mit dem DCM-Verfahren zu sammeln.

Lehrgangsgebühr: 750,00 €
(In den Gebühren sind Kosten für Verpflegung und Unterkunft nicht enthalten.)

Generell nehmen wir Bildungsschecks/ Prämiengutscheine an.
Wir behalten uns jedoch vor, in Einzelfällen die Annahme abzulehnen.
www.bildungsscheck.nrw.de
www.bildungspraemie.info

DCM Advanced

Voraussetzung zur Teilnahme am Advanced-User Kurs ist der erfolgreiche Abschluss des Basic-User Kurses sowie ein Bericht über die erste Anwendung des Verfahrens. Der folgende theoretische Ausbildungsanteil im Kurs für fortgeschrittene Anwenderinnen und Anwender vermittelt Hintergründe zu Implementierungsfragen, zur fortgeschrittenen Datenbearbeitung und zur Forschung mit und über DCM. Fortgeschrittene Anwender planen und leiten übergreifende DCM-Projekte innerhalb ihrer eigenen Organisation oder im Organisationsverbund. Folgende Inhalte werden vermittelt:

  • Überblick über andere qualitätssichernde und –entwickelnde Verfahren
  • Weiterführende Schritte in der Datenbearbeitung und Datenanalyse (Instrument)
  • Fragen der Vorbereitung, Durchführung, Rückmeldung und des Handlungsplans
  • Untersuchungen zur Reliabilität und Validität
  • Forschung mit und über DCM
  • Ethische Probleme der Anwendung
  • Die Rolle des Beobachters in Bezug gesetzt zu den Erfahrungen der Teilnehmenden
  • Weiterführende Formen der Datenpräsentation

Das Seminar schließt mit einer Prüfung ab

Lehrgangsgebühr: 1.150,00 €
(In den Gebühren sind Kosten für Verpflegung und Unterkunft nicht enthalten.)

Generell nehmen wir Bildungsschecks/ Prämiengutscheine an.
Wir behalten uns jedoch vor, in Einzelfällen die Annahme abzulehnen.
www.bildungsscheck.nrw.de
www.bildungspraemie.info

DCM Evaluator

Nach erfolgreichem Abschluss des Basic- sowie Advanced-Kurses ist der abschließende Ausbildungsschritt der des Evaluators. Er erfordert die eigenständige schriftliche Ausarbeitung eines DCM- Prozesses:

  • Sie haben den Status DCM-Advanced Anwender erreicht.
  • Sie haben mindestens 60 Stunden DCM-Beobachtungen in verschiedenartigen Pflegeumgebungen durchgeführt.
  • Sie haben in Übereinstimmung mit den Richtlinien der Bradford Dementia Group einen vollständigen Evaluationsbericht erstellt und dieser ist anerkannt worden. Dieser Bericht dokumentiert gründliche und detaillierte Kenntnisse bezüglich des Prozesses einer auf Entwicklung bezogenen Evaluation und belegt eine hohe Kompetenz in der Datenanalyse und Datenpräsentation. Evaluatoren leiten und planen organisationsübergreifende DCM-Projekte. Sie wenden das Verfahren eigenständig auch außerhalb ihrer Organisation an.

Der Basiskurs und der Fortgeschrittenenkurs berechtigen nicht, das Verfahren in anderen Organisationen anzuwenden, für die Tätigkeiten als Beobachter zu werben oder andere Personen in dem Verfahren zu unterrichten. Der DCM-Lernprozess ist erst mit der Ebene des Evaluatoren abgeschlossen. Die Ausbildung zur Anwendung des Verfahrens ist ausschließlich DCM-Trainerinnen und –Trainern vorbehalten. Die unterschiedlichen Kompetenzebenen dienen dazu, eine möglichst vergleichbare und verlässliche Anwendung des Verfahrens zu sichern.

Wenn Sie sich für die Weiterbildung zum Evaluator interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem Ansprechpartner auf.

  • Christian Müller-Hergl

    Dipl.-Theol. Christian Müller-Hergl ist Leiter des Basislehrgangs Gerontopsychiatrie. Er arbeitet an der Fakultät für Gesundheit (Department für Pflegewissenschaft) der Universität Witten/Herdecke und am Dialog- und Transferzentrum Demenz.

    Dozent 1 von 4
  • Dr. Claudia Zemlin

    Dr. Claudia Zemlin ist Leiterin des Fachbereichs „Demenzielle Erkrankungen“ bei der Vitanas Gruppe, Berlin.

    • Klinische Psychologin, Fachpsychologin der Medizin, PBD Gerontologin (Vancouver), Gesprächspsychotherapeutin, PGD Dementia Studies (DCM) (Bradford),Verhaltenstherapeutin,  Dementia Care Mapping (DCM)-Trainerin und anerkannte „Böhmlehrerin“ beim Europäischen Netzwerk für Psychobiographische Pflegeforschung nach Prof. Erwin Böhm.
    • Seit 1993 bei der Vitanas Gruppe (Berlin) tätig, seit 2003 Leiterin des Fachbereichs „Demenzielle Erkrankungen“. Bei Vitanas federführend von der Konzeptionsentwicklung bis zum Umsetzen, Begleiten und Beraten verschiedener Ansätze bei der Betreuung von Menschen mit Demenz.
    • Darüber hinaus ist Dr. Zemlin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Expertengruppe und externe Lehrbeauftragte für den Multidisziplinären Masterstudiengang Demenz an der Universität Witten/Herdecke, Beiratsmitglied der Fachzeitschrift „Pflegen Demenz“ und Mitglied der Steuerungsgruppe für den „Eppendorfer – Zeitschrift für Psychiatrie“.
    Dozent 2 von 4
  • BScN, MScN Detlef Rüsing

    Fakultät für Gesundheit (Department für Pflegewissenschaft)
    Leiter des Dialog- und Transferzentrum Demenz.

     

    Dozent 3 von 4
  • Johannes van Dijk

    Johannes van Dijk ist Fachreferent für DCM und Gerontopsychiatrie, Trainer für Dementia Care Mapping, Frank Wagner Holding Hamburg.

    Dozent 4 von 4

Nehmen Sie Kontakt auf

Gudrun Bayer-Kulla

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Alfred-Herrhausen-Str. 50
58455 Witten

Tel.: +49 (0)2302 / 926 757
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